Harze & Vergusslösungen.

Vergussmassen schützen Elektronik vor Feuchte, Vibration und Hitze; Giessharze und Silikone bilden präzise Formen und Bauteile. Epoxid, Polyurethan oder Silikon: die richtige Wahl entscheidet über Schutz, Verarbeitung und Reparierbarkeit.

Überblick

Grundlagen

Beim Vergiessen und Verkapseln umschliesst ein aushärtendes Harz Bauteile vollständig und schützt sie vor Umwelteinflüssen. Epoxidharze bieten hohe Festigkeit sowie Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit, sind aber hart und schwer reparierbar. Polyurethane sind zäh-elastisch und schlagzäh, ideal für mechanisch belastete Vergüsse. Silikon-Vergussmassen sind dauerelastisch, temperatur- und UV-stabil, spannungsarm und teils reparierbar, die erste Wahl für temperaturwechselbelastete Elektronik. Für das Wärmemanagement gibt es thermisch leitfähige Typen. Im Formenbau erlauben additionsvernetzende Silikone schrumpfungsarme, detailgetreue Abformungen; Trennmittel sichern die saubere Entformung. Für die Auswahl zählen Mischverhältnis, Topfzeit, Exothermie, Schrumpf und die geforderten elektrischen Eigenschaften; massgebend ist das technische Datenblatt des jeweiligen Systems.

Sortiment

Produkte & Marken

Epoxid-Giessharze, PU-Harze, Silikon-Vergussmassen und Elektrogiessharze, dazu Härter, Statikmischer und Trennmittel für die Verarbeitung: das passende Material für Verguss, Verkapselung und Formenbau finden Sie direkt im Shop. Technische Datenblätter und Sicherheitsdatenblätter stehen als Entscheidungsgrundlage bereit.

Übersicht

Alle Artikel dieser Welt

Automatisch aktualisiert, alle passenden Fachartikel auf einen Blick.

Additionsvernetzendes Silikon härtet nicht: Inhibitoren erkennen

Conformal Coatings: Schutzlacke für Leiterplatten im Vergleich | SILITECH

Elektronik vergiessen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Elektronikschutz bei Salz, Nebel und wechselnder Feuchtigkeit

Epoxidharz-Grundlagen: Mischen, Verarbeiten, typische Fehler

Exothermie bei Epoxid-Verguss: Risiken bei grossen Volumen

Leiterplatten vor Kondensation schützen: warum IP-Schutz allein nicht reicht

Potting vs. Encapsulation: Unterschiede und Anwendungen in der Elektronik | SILITECH

RTV-2 Silikone im Architekturmodellbau | SILITECH

Risse im Verguss: Ursachen und Materialwahl

SILIRESIN Biothane

Silikon für Formenbau: Der komplette Leitfaden. Materialwahl, Verarbeitung, Fehlervermeidung

Silikonform für Beton: Reissfestigkeit, Shore-Härte und Trennmittel

Thermal Interface Materials: Gap Filler, Pads und Pasten vs. Vergussmasse

Thermisch leitfähige Vergussmassen: λ-Werte erklärt | SILITECH

Trennmittel für Formenbau: Wachs, PVA, Silikon, PTFE im Vergleich

Vergussfehler vermeiden: Blasen, Delamination, Schrumpf, Topfzeit

Vergussmasse für Hochspannungskomponenten

Vergussmasse für LED-Treiber: Wärme, Feuchtigkeit und elektrische Isolation

Vergussmasse für Sensoren im Aussenbereich

Vergussmasse für Steckverbinder und Kabelausgänge

Vergussmasse für induktive Bauteile: Spulen, Drosseln und Transformatoren

Vergussmassen & Elektrogiessharze für Elektronik: Epoxid, Silikon oder PU?

Wärmeleitende Vergussmasse für Batterien und BMS

Einsatzgebiete

Für welche Branche?

Vergussmassen, Elektrogiessharze und Abformsilikone kommen unter anderem in diesen Branchen zum Einsatz.

FAQ

Häufige Fragen

Epoxid, Silikon oder Polyurethan, was nehmen?

Epoxid bietet hohe Festigkeit und Medienbeständigkeit, Polyurethan eignet sich für zäh-elastische, schlagbelastete Vergüsse, Silikon für temperaturwechsel- und UV-belastete Elektronik mit geringer mechanischer Spannung und teilweiser Reparierbarkeit. Die endgültige Eignung klären das technische Datenblatt und ein Test am realen Bauteil.

Was bedeutet thermisch leitfähig?

Solche Vergussmassen enthalten Füllstoffe, die Wärme von Bauteilen ableiten, angegeben als Wärmeleitfähigkeit in W/mK. Höhere Werte bedeuten bessere Entwärmung, meist auf Kosten von Viskosität und Elastizität. Den Wert für das konkrete Produkt nennt das technische Datenblatt.

Kontakt

Materialfrage offen?

Beschreiben Sie uns Anwendung, Bauteil und Belastung. Wir prüfen geeignete Harzsysteme, technische Datenblätter und mögliche Alternativen.