FAQ.
Häufige Fragen zu Silikonen, Klebstoffen, Vergussmassen und Schmierstoffen, fachlich und kompakt beantwortet: von RTV-1 und RTV-2 über anaerobe Schraubensicherung bis zum NSF-H1-Schmierstoff. Verbindlich für die Produktauswahl bleiben die technischen Datenblätter, bei offenen Fragen unterstützt unser Team.
Antworten
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen RTV-1 und RTV-2?
RTV-1 kommt gebrauchsfertig aus der Kartusche und vernetzt mit Luftfeuchtigkeit von aussen nach innen: ideal zum Dichten und Kleben in begrenzter Schichtdicke. RTV-2 wird aus zwei Komponenten angemischt und härtet im ganzen Volumen durch: erste Wahl für Abformung, Formenbau und Verguss. Details und Auswahlkriterien finden Sie in der Themenwelt Silikone.
Welche Shore-Härte ist die richtige?
Als Faustregel: Shore A 10 bis 30 für dehnbare Formen und Dichtungen, Shore A 40 bis 60 als Allround-Bereich, ab Shore A 70 für form- und abriebstabile Teile. Entscheidend sind Belastung, Rückstellverhalten, Entformbarkeit und Geometrie.
Welcher Klebstoff verbindet Metall ohne Schweissen?
Mit 2K-Epoxiden oder MMA-Strukturklebstoffen, bei Gewinde- und Welle-Nabe-Verbindungen mit anaeroben Klebstoffen. Klebungen vertragen Scherung deutlich besser als Schälung: Auslegung, Oberflächenvorbereitung und eine Eignungsprüfung an Originalteilen entscheiden über das Ergebnis.
Wann anaerob, wann Epoxid?
Anaerob im engen Metallspalt: Schraubensicherung, Passungen, Gewindedichtung. Epoxid für strukturelle Flächenverklebungen, auch werkstoffübergreifend und bei grösseren Spalten.
Epoxid, Silikon oder Polyurethan, was nehmen?
Vereinfacht: Epoxid für Festigkeit und Medienbeständigkeit, Polyurethan für zähelastische, schlagbelastete Vergüsse, Silikon für Temperaturwechsel, UV-Belastung und reparierbare Elektronik. Den Ausschlag gibt das Anforderungsprofil im Datenblattvergleich.
Was bedeutet thermisch leitfähig?
Gefüllte Vergussmassen leiten Bauteilwärme ab; der Kennwert ist die Wärmeleitfähigkeit in W/mK. Je höher der Wert, desto besser die Entwärmung, in der Regel aber auch desto höher Viskosität und Steifigkeit des Systems.
Wann Silikon-, wann PFPE-Schmierstoff?
Silikonschmierstoffe für werkstoffschonende Standardanwendungen auf Kunststoff und Elastomer, etwa O-Ringe und Armaturen. PFPE, wenn Chemikalien, hohe Temperaturen oder Sauerstoff konventionelle Öle ausschliessen. Verträglichkeit und Temperaturbereich gemäss Datenblatt.
Was ist ein H1-Schmierstoff?
Ein nach NSF H1 registrierter Schmierstoff darf dort eingesetzt werden, wo gelegentlicher, technisch unvermeidbarer Lebensmittelkontakt möglich ist, etwa an Förderketten oder Abfüllanlagen. Die Registrierung gilt produktspezifisch und ersetzt keine Freigabe für dauerhaften Kontakt.
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Beschreiben Sie uns Anwendung, Werkstoff und Belastung. Unser technisches Team prüft geeignete Produkte, Datenblätter und mögliche Alternativen.