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Vergussmassen & Elektrogiessharze für Elektronik: Epoxid, Silikon oder PU? | SILITECH

Was sind Vergussmassen?

Vergussmassen sind flüssige oder pastöse Materialien, die elektronische Baugruppen vollständig umhüllen und nach der Aushärtung dauerhaft schützen. Im Gegensatz zu Conformal Coatings, die nur eine dünne Schutzschicht von 25 bis 75 Mikrometern bilden, füllen Vergussmassen den gesamten Hohlraum um die Elektronik aus. Das Ergebnis ist ein massiver, dauerhafter Schutz gegen Feuchtigkeit, Vibrationen, Chemikalien, Temperaturwechsel und mechanische Belastungen.

Vergussmassen verhindern Korrosion und elektrochemische Migration durch Feuchtigkeit, erhöhen die Kriechstromfestigkeit zwischen benachbarten Leitern, fixieren Bauteile gegen Vibrationen und Stösse, leiten in wärmeleitfähigen Varianten Verlustwärme gezielt ab und schützen vor chemischen Einflüssen wie Ölen, Kraftstoffen und Reinigungsmitteln. In sicherheitskritischen Anwendungen dienen sie zusätzlich als Manipulationsschutz, da vergossene Baugruppen nicht zerstörungsfrei geöffnet werden können.

Vollverguss oder selektive Umhüllung?

Bevor die Materialfrage geklärt wird, steht eine grundsätzliche Entscheidung an: Wird die Baugruppe vollständig vergossen (Potting) oder nur gezielt beschichtet (Encapsulation)?

Potting (Vollverguss)

Die gesamte Elektronik wird in einem Gehäuse vollständig mit Vergussmasse ausgegossen. Höchster IP-Schutz (bis IP68/IP69K), gleichmässige Wärmeableitung, vollständige Fixierung, Manipulationsschutz.

Nachteile: Höherer Materialverbrauch, zusätzliches Gewicht, bei Epoxid keine Reparierbarkeit.

Encapsulation (selektiv)

Gezielt kritische Bereiche werden beschichtet, Stecker und Testpunkte bleiben zugänglich. Spart Material und Gewicht, ermöglicht Bauteilaustausch.

Nachteile: IP-Schutz begrenzt auf IP54–IP67, unbeschichtete Bereiche bleiben anfällig.

Faustregel: IP68/IP69K gefordert → Potting. Reparierbarkeit nötig → Encapsulation. Verlustleistung über 5 W → Potting mit wärmeleitfähiger Masse. Gewicht kritisch → Encapsulation.

Die drei Materialklassen im Vergleich

Silikon-Vergussmassen

Silikone sind die vielseitigste Materialklasse für den Elektronikverguss. Sie bleiben über einen extrem breiten Temperaturbereich elastisch (−60 °C bis +200 °C, Spezialtypen bis +300 °C). Die niedrige mechanische Spannung schont empfindliche Bauteile und Lötstellen. Für LED-Anwendungen sind Silikone oft die einzige sinnvolle Wahl: Spezielle optische Formulierungen sind transparent, vergilben nicht und haben einen passenden Brechungsindex.

Typische Anwendungen: LED-Module, Automotive-Steuergeräte, Outdoor-Elektronik, Solar-Wechselrichter, Sensorik, Medizinelektronik, Luft- und Raumfahrt.

Epoxid-Vergussmassen

Epoxidharze bieten die höchste mechanische Festigkeit (Shore D 70–90), hervorragende Haftung auf Metallen und Keramik und die höchste dielektrische Festigkeit (bis 25 kV/mm). Der grösste Nachteil: Nach der Aushärtung praktisch nicht reparierbar, Sprödigkeit bei Temperaturwechseln, engerer Temperaturbereich (−40 bis +130 °C).

Typische Anwendungen: Hochspannungs-Netzteile, Transformatoren, Zündelektronik, Unterwasser-Elektronik, Manipulationsschutz.

Polyurethan-Vergussmassen (PU)

PU positioniert sich zwischen Epoxid und Silikon: ausgewogenes Eigenschaftsprofil zu den niedrigsten Kosten. Shore-Härte einstellbar (Shore A 60 bis Shore D 50), gute Abriebfestigkeit. Hauptnachteil: hygroskopisch, UV-empfindlich, engster Temperaturbereich (−40 bis +120 °C).

Typische Anwendungen: Industriesteuerungen, Schaltnetzteile (Indoor), E-Mobility-Ladegeräte, BMS-Module, Building Automation.

Materialvergleich: Silikon vs. Epoxid vs. Polyurethan

Qualitative Einordnung auf Skala 1–10. Höher = besser.

Vergleichstabelle

EigenschaftSilikonEpoxidPolyurethan
Temperaturbereich−60 bis +200 °C (bis +300)−40 bis +130 °C (bis +150)−40 bis +120 °C
Shore-HärteShore A 15–60Shore D 70–90Shore A 60 – Shore D 50
Dielektr. Festigkeit15–21 kV/mm20–25 kV/mm16–22 kV/mm
λ (Standard)0,16–0,20 W/(m·K)0,2–0,3 W/(m·K)0,2–0,3 W/(m·K)
λ (gefüllt)0,30–0,42 W/(m·K)bis 5 W/(m·K)bis 1,5 W/(m·K)
Chemikalienbeständigkeitsehr gutausgezeichnetgut
UV-Beständigkeitausgezeichnetgutmässig
Reparierbarkeitgutsehr schwierigmöglich
Preis-Niveauhochmittel bis hochniedrig bis mittel

Wärmeleitfähige Vergussmassen: Der λ-Wert entscheidet

Moderne Elektronik arbeitet auf immer kleinerem Raum mit steigenden Leistungsdichten. Standard-Vergussmassen wirken thermisch eher isolierend (0,16–0,20 W/(m·K)) — sie schützen die Elektronik, halten aber gleichzeitig die Wärme im Bauteil gefangen.

Faustregel: Eine Erhöhung der Betriebstemperatur um 10 K kann die Lebensdauer elektronischer Bauteile in vielen Fällen etwa halbieren.

Der λ-Wert (Wärmeleitfähigkeit, W/(m·K)) beschreibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Ruhende Luft: 0,025 — ungefüllte Silikone: 0,16–0,20 — gefüllte Silikone: 0,30–0,42 — Hybrid-Systeme: bis 1,05 — Aluminium: 237.

Die Wärmeleitfähigkeit wird durch mineralische oder keramische Füllstoffe erhöht: Aluminiumoxid (Al₂O₃), Bornitrid (BN) oder Siliciumcarbid (SiC). Je höher der Füllstoffanteil, desto besser die Wärmeleitfähigkeit — aber auch desto höher die Viskosität.

Wärmeleitfähigkeit aller SILITECH-Vergussprodukte

λ-Werte aus Hersteller-TDS. Höherer Wert = bessere Wärmeableitung.

Ab wann lohnt sich wärmeleitfähiger Verguss? Ab ca. 1 W Verlustleistung pro cm² Bauteilfläche. Für Standard-Sensorik: 0,16–0,20 W/(m·K). Für Leistungselektronik: 0,30–0,50 W/(m·K). Für kritisches Thermomanagement mit Brandschutz: Permabond MT3836 mit 1,05 W/(m·K) und UL 94 V-0.

SILITECH Verguss-Sortiment

SILITECH AG führt Vergussmassen aller Materialklassen ab Lager Schweiz — von der einfachen Schutzumhüllung bis zum wärmeleitfähigen Hochleistungsverguss.

Silikon-Vergussmassen von Elkem (Bluesil) und Dow

Einkomponentige Systeme (CAF-Serie)

Die CAF-Reihe von Elkem umfasst 1K-Silikonelastomere, die bei Raumtemperatur durch Kontakt mit Luftfeuchtigkeit aushärten. Gebrauchsfertig, keine Mischtechnik nötig.

ProduktShore ATemp.-Bereichλ W/(m·K)kV/mmVernetzung & Besonderheit
CAF 437−60 / +225 °C0,3021Acetat, selbstverlaufend, transparent
CAF 3325−65 / +250 °C0,2019Acetat, standfest, schwarz / weiss / transluzent
CAF 53034−60 / +150 °C24Alkoxy (neutral), primerless, Elektronik & Solar
CAF 730 MF24−55 / +200 °C19Oxim (MEKO-frei), neutral, Luftfahrt & Wartung

Die CAF-Produktnummern bezeichnen nicht die Shore-Härte. CAF steht für «Compound à Froid» (kaltvernetzendes Compound). Für die richtige Auswahl ist immer das technische Datenblatt massgebend.

Zweikomponentige Systeme (Additionsvernetzung)

Additionsvernetzende 2K-Silikone härten durch Platinkatalyse ohne Nebenprodukte aus. Präzise steuerbare Topf- und Aushärtezeiten, nahezu kein Schrumpf.

ProduktShore AMVλ W/(m·K)kV/mmBesonderheit
Bluesil RTV 14150100:100,1620Transparent, optisch klar, n=1,406. LED & Optoelektronik.
Bluesil RTV 14760100:100,3118Thermisch leitfähig, hohe Festigkeit. Elektrotechnik-Verguss.
Bluesil RTV 148 (+ 147 B)40100:100,3118Niedrigere Viskosität, gleiche λ. Mischbar mit 147 A.
Bluesil ESA 72505210:10,1620Optisch klar, 6,2 MPa Festigkeit. UL 94 HB. Photovoltaik.
Bluesil ESA 7252 UL94 V0481:10,4218Höchste λ bei Silikonen, flammwidrig. Aerospace & On-Board.
DOWSIL EI-2888 UL746C f1~101:119Primerless, optisch klar. Outdoor-LED & Displays.

Welches Silikon-System für welche Anwendung? Für transparenten Verguss: RTV 141, ESA 7250 oder DOWSIL EI-2888. Wenn Wärmeableitung entscheidend ist: RTV 147/148 (λ = 0,31) oder ESA 7252 (λ = 0,42). Für einfache Abdichtungen ohne Mischtechnik: CAF-Serie. Für Flammschutz UL 94 V0: ESA 7252. Für Outdoor-LED ohne Primer: DOWSIL EI-2888.

PU-Elektrogiessharze (SILIRESIN Biothan)

Biobasierte PU-Giessharze auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Kennzeichnungsfrei (weder Harz noch Härter), VOC 0,0 %, Schrumpf < 0,1 %.

ProduktHärteλ W/(m·K)kV/mmBesonderheit
Biothan 2 MD 207 E UL94 V0Shore D 80–830,455> 36Hart, temperaturstabil bis 200 °C, röntgenstabil. Trafos & HV.
Biothan 2 MD 2140Shore A 25–550,215> 22Elastisch, kältestabil −45 °C. Variable Härte (MV 2:1–4:1).
Biothan 2 MD 2170-200Shore 60 D – 80 A0,355> 30Al(OH)₃ + ZnO gefüllt. Wärmebelastbar 143 °C (200 h).
Bemerkenswert: Biothan 2 MD 207 E erreicht mit λ = 0,455 W/(m·K) und UL 94 V-0 ein Leistungsprofil, das über dem vieler Silikon-Vergussmassen liegt — bei deutlich niedrigerem Preis.

Epoxid- und Hybrid-Vergussmassen (Permabond, Loctite)

Klassische Epoxide

ProduktTypHärteλ W/(m·K)Besonderheit
Loctite STYCAST 2057M2K Epoxid, 100:4,5Shore D 90Allzweck, niedrigviskos, zerspanbar. −40/+130 °C.
Permabond ET5302K Epoxid, 2:1Shore D 770,40Transparent, vergilbungsarm. Tg 50 °C.

Flexibel-modifizierte Epoxide (MT-Serie) — für Elektronik-Potting

Permabonds MT-Serie kombiniert Epoxidchemie mit Flexibilität. Weich bis mittelfest, hohe Bruchdehnung, gute Substrathaftung.

ProduktTypHärteλ W/(m·K)Besonderheit
Permabond MT3822K mod. Epoxid, 2:1Shore A 55–850,47Selbstverlaufend, 20–30 kV/mm, Dehnung 150–200 %.
Permabond MT38092K mod. Epoxid, 10:1Shore A 75–85Weich & flexibel, niedrigviskos. Feingliedriger Verguss.

Wärmeleitfähige Hybrid-Vergussmasse

ProduktTypHärteλ W/(m·K)Besonderheit
Permabond MT3836 UL94 V02K MS-Polymer, 2:1Shore A 601,05Höchste λ im Sortiment. 18–20 kV/mm. BMS, E-Mobility.

MT3836 ist besonders dort interessant, wo Wärmeabfuhr und Flammwidrigkeit gleichzeitig gefordert sind — etwa bei Batterie-Management-Systemen, Leistungselektronik und E-Mobility-Lademodulen. Mit λ = 1,05 W/(m·K) übertrifft es alle Silikon-Vergussmassen im Sortiment deutlich.

Permabond PU-Strukturklebstoffe (auch für Verguss)

ProduktTypHärteTopfzeitBesonderheit
Permabond PT3262K PU, 1:1Shore D 65–754–7 minThixotrop, 12–20 MPa Scherfestigkeit.
Permabond PT3282K PU, 1:1Shore D 60–7515–20 minLängere Topfzeit für grössere Volumina.

Wärmeleitpasten

ProduktTypλ W/(m·K)Temp.Besonderheit
Bluesil PAST 340Silikonpaste0,41−40 / +250 °CDielektrisch (15 kV/mm), Sensoren & Widerstände.
DOWSIL 340Silikonpaste (ZnO)0,67bis +177 °CNicht härtend, kein Ofen. Lagerstabil 60 Monate.

Materialauswahl nach Anwendung

AnwendungMaterialSILITECH-ProduktWarum?
LED-Module (Indoor)SilikonRTV 141 / ESA 7250Optisch klar, kein Vergilben
LED OutdoorSilikonDOWSIL EI-2888Primerless, UL 746C f1
Automotive (Motorraum)SilikonRTV 147 / ESA 7252Hohe T, λ > 0,3
AerospaceSilikonESA 7252UL94 V0, λ = 0,42
BMS / LeistungselektronikMS-PolymerMT3836λ = 1,05, UL94 V0
Elektronik-Potting (flexibel)Mod. EpoxidMT382λ = 0,47, 20–30 kV/mm
Sensoren, SteckerMod. EpoxidMT3809Niedrigviskos, weich
Trafos, HochspannungPUBiothan 207 EShore D 83, UL94 V0, λ = 0,455
KabelvergussPUBiothan 2140Elastisch, variabel, −45 °C
IndustriesteuerungPU / SilikonBiothan 2170 / CAF 33Kosteneffizient / breit einsetzbar
HV-NetzteilEpoxidSTYCAST 2057MShore D 90, manipulationssicher
Einfache Abdichtung1K-SilikonCAF 4 / CAF 33Gebrauchsfertig, keine Mischtechnik

Verarbeitungshinweise

Mischverhältnis und Dosierung

Alle 2K-Vergussmassen erfordern die präzise Einhaltung des Mischverhältnisses. Abweichungen von mehr als ±5 % führen zu unvollständiger Aushärtung, klebriger Oberfläche oder reduzierter mechanischer Festigkeit.

Vakuumentgasung

Luftblasen mindern die dielektrische Festigkeit massiv und erzeugen thermische Schwachstellen. Vakuumentgasung bei 30–50 mbar ist für hochwertige Vergüsse unverzichtbar. Niedrigviskose Systeme (RTV 141: 4'000 mPa·s) entlüften leichter als hochviskose (RTV 147: 150'000 mPa·s).

Aushärtung

Die meisten Silikon-Vergussmassen härten bei RT aus und können durch Wärme beschleunigt werden: 4 h bei 60 °C, 2 h bei 100 °C oder 1 h bei 150 °C. Zu schnelles Aufheizen (> 3 °C/min) kann Spannungsrisse verursachen.

Achtung — Inhibierung bei Additionssilikonen: Kontakt mit schwefelhaltigen Kautschuken, zinnkatalysierte Silikone, amingehärtete Epoxide oder Zinn-stabilisiertes PVC kann die Platinkatalyse blockieren. Im Zweifelsfall Vorversuch auf kleiner Fläche durchführen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine vergossene Baugruppe reparieren?
Silikon-Vergüsse (Bluesil RTV- und ESA-Serie) lassen sich mechanisch herausschneiden und durch neues Material ersetzen — die Selbsthaftung ist bei Additionssilikonen gut genug, dass kein Primer nötig ist. PU-Vergüsse können teilweise mit Lösungsmitteln angelöst werden. Epoxid-Vergüsse wie STYCAST 2057M sind nach der Aushärtung praktisch nicht reparierbar.
Welche Shore-Härte für welche Anwendung?
Shore A 15–30 (weich): Beste Vibrationsdämpfung, ideal für Sensorik und LED. Shore A 40–60 (mittelfest): Standard für die meisten Verguss-Anwendungen. Shore D 70–90 (hart): Maximaler Schutz, nur für Hochspannung oder Manipulationsschutz. Faustregel: Je mehr Temperaturwechsel, desto weicher.
Brauche ich zwingend eine wärmeleitfähige Vergussmasse?
Nicht immer. Für Sensorik und Steuerungen reichen 0,16–0,20 W/(m·K). Für Leistungshalbleiter: RTV 147 (0,31), ESA 7252 (0,42), MT382 (0,47) oder Biothan 207 E (0,455). Für kritisches Thermomanagement: MT3836 mit 1,05 W/(m·K). Richtwert: Ab 1 W/cm² Verlustleistung lohnt sich der Umstieg.
Was ist der Unterschied zwischen CAF 4 und CAF 33?
Beide sind 1K acetatvernetzende Silikone. CAF 4 ist selbstverlaufend (250'000 mPa·s), härter (Shore A 37), höhere Wärmeleitfähigkeit (0,30 W/(m·K)). CAF 33 ist standfest, weicher (Shore A 25), in drei Farben verfügbar. CAF 4 für Verguss und Beschichtung, CAF 33 für Abdichtung an vertikalen Flächen.
Warum härtet mein Additionssilikon nicht aus?
Häufigste Ursachen: Falsches Mischverhältnis, unzureichendes Mischen, oder Kontakt mit Katalysatorgiften — Schwefel (Naturkautschuk, Neopren), Zinn (PVC-Stabilisatoren), Amine (bestimmte Epoxidhärter). Nitril-Handschuhe verwenden, Arbeitsplätze trennen, Vorversuch durchführen.
Welches System für Outdoor-LED?
DOWSIL EI-2888 — speziell für LED-Leiterplatten entwickelt. Selbsthaftend (kein Primer), optisch klar, UL 94 anerkannt und UL 746C f1-Zulassung für Ausseneinsatz unter UV-Exposition und Wasserimmersion.

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